Contents
Dämpfungsglied (50Ω)
Pi-Glied (π)
R1 (parallel): –
R2 (serie): –
R3 (parallel): –
T-Glied (T)
R1 (serie): –
R2 (parallel): –
R3 (serie): –
Hinweis: R1 und R3 sind beim Pi-Glied und T-Glied identisch, wenn Ein- und Ausgangsimpedanz (50 Ohm) gleich sind. Verwende induktionsfreie Metallschicht-Widerstände für HF-Anwendungen.
Warum zwei Schaltungen?
Je nachdem, welche Dämpfung du erreichen willst, sind die Widerstandswerte manchmal extrem hoch oder extrem niedrig.
- Das Pi-Glied wird oft bei höheren Dämpfungen bevorzugt.
- Das T-Glied ist super für kleine Dämpfungswerte.
Ein wichtiger Bastel-Tipp für funkwelt.net:
In der HF-Technik sollte man für diese Schaltungen unbedingt Metallschicht-Widerstände nehmen. Kohleschicht-Widerstände haben oft eine zu hohe Eigeninduktivität, was bei hohen Frequenzen (VHF/UHF) das Ergebnis verfälscht. Zudem sollte man die Leitungen so kurz wie möglich halten («dead bug» Montage auf einer Kupferplatte ist hier ein Klassiker).
Dämpfungsglied-Rechner (Attenuator)
Manchmal ist ein Signal einfach zu stark – zum Beispiel, wenn du einen empfindlichen SDR-Empfänger schützen willst oder ein Messgerät kalibrierst.
- Pi-Glied (π): Sieht aus wie der griechische Buchstabe Pi. Es besteht aus zwei parallelen Widerständen und einem Serienwiderstand.
- T-Glied: Besteht aus zwei Serienwiderständen und einem parallelen Widerstand in der Mitte.
- Zweck: Ein Dämpfungsglied reduziert die Leistung kontrolliert, während die Impedanz (Widerstand) für das Funkgerät stabil bei 50 Ohm bleibt.